23. April 2008 | Presse & Öffentlichkeitsarbeit Stralsunder Brauerei GmbH
Höchste Auszeichnung der deutschen Ernährungswirtschaft
Bundesehrenpreis für Stralsunder Brauerei
Berlin. Am heutigen Tag des Bieres hat die Stralsunder Brauerei den Bundesehrenpreis, die höchste Auszeichnung der deutschen Ernährungswirtschaft, verliehen bekommen. Mit diesem Preis, der erstmals auch an Brauereien ging, werden Unternehmen von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) geehrt, die im voraus gegangenen DLG-Qualitätstests die besten Gesamtergebnisse erzielt haben. Jürgen Nordmann, Gesellschafter der Nordmann

Unternehmensgruppe, zu der auch die Stralsunder Brauerei gehört, nahm die Auszeichnung vom Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Horst Seehofer im Rahmen eines Festaktes in Berlin entgegen. Gleichzeitig wurde Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier von der DLG, dem Deutschen Brauer-Bund und dem Deutschen Institut für Reines Bier zum Botschafter des Bieres 2008 ernannt.
Sechs Mal Gold beim anspruchsvollsten Biertest der Welt
Weil nur die Besten der jeweiligen Branche geehrt werden, ging diesem Preis der vermutlich anspruchsvollste Biertest der Welt voraus. Rund 530 Biere aus Deutschland, Europa und den USA stellten sich einem unabhängigen Expertenteam aus 20 Verkostern. Sie bewerteten die besondere Sorgfalt beim Brauen und die Auswahl hochwertigster Rohstoffe. Einem Goldregen gleich wurde die Stralsunder Brauerei mit ihren Marken Störtebeker und Stralsunder Bier gleich sechs Mal mit dem begehrten DLG-Gold ausgezeichnet. Mit von der Partie waren auch die vier neuen Störtebeker Biere in Bio-Qualität. Jürgen Nordmann freute sich über diese Auszeichnung: "Von Anfang hatten wir den Anspruch die Biere der Stralsunder Brauerei ständig zu verbessern. Weil wir diesen Gedanken konsequent weiter geführt haben, kamen wir zwangsläufig auf Biere in Bio-Qualität. Nachdem wir in den letzten Jahren bereits 25 DLG-Auszeichnungen in Gold gewinnen konnten, freut es mich besonders, dass gerade auch unsere neuen Bio-Biere von der Jury anerkannt wurden."
08. April 2008 | Presse & Öffentlichkeitsarbeit Stralsunder Brauerei GmbH
Rettungsaktion der Stralsunder Brauerei:
Erste Hilfe für SHV
Die Stralsunder Brauerei, Hauptsponsor des Stralsunder Handballvereins (SHV) startet ab sofort eine Rettungsaktion für den finanziell angeschlagenen Verein. Mit der heute vorgestellten Kampagne "Erste Hilfe für den SHV" leistet die Stralsunder Brauerei Soforthilfe. Doch damit Stralsunds sportliches Aushängeschild die spielerischen und wirtschaftlichen Ziele überhaupt erreichen kann, müssen alle Bürger Stralsunds schnell an einem Strang ziehen. Das haben Vereinsspitze und die Stralsunder Brauerei heute betont.
Stralsund. Sportlich topp, wirtschaftlich angeschlagen: Trotz kontinuierlicher Spitzenleistung seiner Handballmänner der 1. Mannschaft steht der erst 1996 gegründete SHV in der wohl schwersten Krise seines Bestehens. Den erneuten Aufstieg in die erste Bundesliga vor Augen, müssen die Männer um Trainer Holger Schneider der finanziell kritischen Situation des Vereins Tribut zollen. Obwohl die Handballer an der Tabellenspitze der zweiten Bundesliga/Staffel Nord stehen, ist die wirtschaftliche Situation brisant. Doch mit der heute von der Stralsunder Brauerei vorgestellten Rettungsaktion zeichnet sich ein Silberstreif am Ostseehorizont ab.
"Erste Hilfe für den SHV", unter diesem Namen haben die Brauer vom Strelasund, sie sind der Hauptsponsor des Stralsunder Handballvereins, ein ganzes Bündel an Maßnahmen entwickelt. Die wichtigste Entscheidung: Die Stralsunder Brauerei führt ihr bisheriges Sponsoring-Engagement auch in Zukunft fort.
Lars Gräning, Marketingleiter der Brauerei und verantwortlich für das Sponsoring, findet klare Worte: "Damit schaffen wir eine gute Grundlage, doch auf die Beine kommt der SHV nur, wenn auch die Bürger Stralsunds mit anpacken."
Und so will die Stralsunder Brauerei mit einem bislang einmaligen Schulterschluss zwischen Bürgern und Brauern dem renommierten Verein wieder zu einer Zukunft verhelfen. Die Stralsunder Brauerei verpflichtet sich, ab sofort bis Ende Juni 2008 von jeder verkauften Kiste Stralsunder Bier 50 Cent an den SHV weiter zu leiten. "Doch es bedarf noch mehr", sagt Lars Gräning. "Deshalb appellieren wir an alle Menschen in Stralsund, "SHV-Rettungs-T-Shirts" zu erwerben, denn hiervon gehen pro Stück 10 Euro direkt an den Verein." Diese T-Shirts gibt es ab sofort im Getränkehandel bei Zisch, in der SHV Geschäftsstelle aber natürlich auch während der nächsten Heimspiele. Darüber hinaus werden Aufkleber mit der Aufschrift "Rettet den SHV" und einem Spendenaufruf in den nächsten Tagen tausendfach in den Geschäften Stralsunds ausliegen und an die Bevölkerung verteilt. Lars Gräning
ergänzt: "Der SHV hat uns Stralsundern in den letzten Jahren so viel positive Stimmung, Ansehen und Freude geschenkt. Da ist es nur selbstverständlich, dass jetzt alle an einem Strang ziehen und dem SHV wieder etwas zurückgeben."
Markus Berberich, Geschäftsführer der Stralsunder Brauerei, begründet das Engagement der Brauerei: "Stralsund und Handball,
das gehört für uns genauso zusammen wie Hopfen und Malz. Als Stralsunder Traditionsunternehmen fühlen wir uns verpflichtet, Stralsunds beliebteste und erfolgreichste Sportart und gleichzeitig eines der bekanntesten Aushängeschilder unserer Stadt zu unterstützen, in guten wie in schlechten Zeiten. Jetzt, wo der SHV in einer Krise ist, gilt es erst Recht Farbe zu bekennen."
Auch Dieter Vetter, Vize-Präsident des Stralsunder Handballvereins, ruft alle Fans des SHV auf, sich an der Rettungsaktion zu beteiligen: "Wir sind froh, dass die Stralsunder Brauerei auch jetzt zu uns hält und die Rettungsaktion ins Leben gerufen hat. Unser Ziel ist ganz klar: Wir wollen nicht nur das Saisonende erreichen, sondern in die erste Liga aufsteigen. Wir glauben an den Aufstieg, doch damit wir uns dort halten können, sind wir mehr denn je auf die Bürger Stralsunds und unsere Sponsoren angewiesen."
Nur noch vier Spieltage trennen die 1. Männermannschaft vom Ende der Saison und der zum Greifen nahen Sensation. Die beiden letzten Heimspiele des SHV finden am 19. und 26. April gegen den ASV Hamm bzw. HSG Varel statt. Auch Tom Fritz, Gesellschafter und kommissarischer Manager des Stralsunder Handballvereins, betont: "Wir erwarten
zu beiden Spielen ein volles Haus, tolle Stimmung, hilfsbereite Fans und die Entscheidung zum Aufstieg in die erste Bundesliga!". Wie nah die Spieler am lang ersehnten Ziel sind, unterstreicht Trainer Holger Schneider: "Das letzte Auswärtsspiel gegen Bernburg haben wir mit einer tollen Moral gewonnen. Das zeigt wieder, dass meine Männer toppmotiviert sind. Auch jetzt werden wir alles geben - für unseren Verein und für Stralsund."
15. Februar 2008 | BIOwelt Ausgabe 2/08
"Störtebeker" soll entern
Stralsunder Brauerei aus Mecklenburg-Vorpommern will Bio-Bier bundesweit in den Fachhandel bringen.
Stralsund. Die Stralsunder Brauerei will ihre seit Ende September 2007 angebotenen vier Bio-Biersorten unter der Marke "Störtebeker" in den Naturkost-Fachhandel bringen. Gespräche mit dem großhandel würden geführt, heißt es aus der Brauerei, die als ehemaliger "Volkseigener Betrieb" (VEB) nach der Wende von der Nordmann-Gruppe übernommen wurde und heute 100 Mitarbeiter beschäftigt. Die vier Biersorten Bernstein-Weizen, Alkoholfreies Weizen, Roggen-Weizen und 1402-Pilsner sollen bundesweit über den fachhandel vertrieben werden, lediglich in der ohnehin strukturschwachen näheren Umgebung der Stralsunder Brauerei wird der LEH mit eingeschaltet. Nach der Flensburger Brauerei, die auf der BioFach 2007 mit
ihrem Bio-Kellerbier überraschte, wollen sich nun auch die Stralsunder auf der diesjährigen BioFach in Nürnberg mit ihrem Öko-Bier präsentieren.
Seit der Einführung der vier Bio-Biere weist die Absatzkurve nach Angaben der Brauerei kontinuierlich nach oben. In den ersten drei Monaten haben die Stralsunder 7.000 hl in Bio-Qualität produziert, dieser Anteil von bereits 7% des gesamten Bierausstoß soll künftig noch weiter ausgebaut werden. dazu sucht die brauerei derzeit in Kooperation mit den Anbauverbänden Bioland und biopark Ökolandwirte für den Anbau von Bio-Braugerste, -Weizen und -Roggen.
Die Vorarbeiten für die richtige rezeptur haben zwei Jahre gedauert. Wertvolle Erfahrungen konnte die Neumarkter Lammsbräu beisteuern, die das
Segment als Pionier seit 1980 maßgeblich mit aufgebaut hat und mit der Nordmann-Gruppe seit 2007 ein Joint Venture zur Vermarktung von Bio-Getränken im LEH unterhält. Den Stralsundern hilft die Lammsbräu bisher mit dem Bio-Malz, bald soll jedoch eine eigene Mälzerei in Stralsund stehen, Planungen laufen bereits. "Der Mälzvorgang ist ein entscheidender Faktor für die Geschmacksgebung eines Bieres. Deswegen liegt uns viel daran, unsere Malzrezepturen in unserer eigenen Mälzerei umzusetzen", sagt Markus Berberich, Brauereimeister und Geschäftsführer der Stralsunder Brauerei.
Für den einstieg in die Bio-Verarbeitung hat sich die Nordmann-Gruppe entschieden, um sich im premiumbereich zu positionieren. "Der Einstieg
in das Biosegment ist der logische nächste Schritt bei unserem Anspruch unsere Biere ständig zu verbessern", sagt Oliver Nordmann, Gesellschafter der Nordmann Unternehmensgruppe, bei der Einführung der neuen Bio-Bier-Range. Von Anfang an sei es da erklärte Ziel gewesen, die Stralsunder Brauerei durch hochwertige Biere wieder an den hervorragenden Ruf des 19. jahrhunderts heranzuführen. Denn in der kaiserlichen Zeit galt Stralsunder Bier als Inbegriff hanseatischer Braukunst. Nach zahlreichen Investitionen zählt das Sudhaus heute zu den modernsten Braustätten in Deutschland.
Konzernchef als Bio-Bauer
Konzernchef Oliver Nordmann ist ein Mann vom Fach: Er ist überzeugter Bio-Bauer. Auf Rügen betreibt Nordmann mit seiner Familie seit dem Jahr
2000 einen Hof, den Betrieb Gut Grahlhof; mit Ökologischer Landwirtschaft und 180 Bio-Hereford-Rindern. "Bio bedeutet nicht nur den Schutz des Bodens vor Pestiziden und Kunstdüngern. Bio ist vielmehr eine Grundhaltung, die irgendwann sämtliche Bereiche des privaten und beruflichen Lebens erfasst", sagt der Unternehmenslenker. Im Zuge der kontinuierlichen verbesserung habe es auf der Hand gelegen, seine persönliche Überzeugung mit dem hohen Qualitätsanspruch der Störtebeker Biere zu verbinden. "Wer mit seiner Familie einen Hof mit ökologischer Landwirtschaft und Biorindern betreibt und als Unternehmer Getränke herstellt, stellt sich zwangsläufig die Frage, ob sich der im Privaten gelebte Gedanke nicht auf die industrielle Produktion
übertragen lässt", so Nordmann.
Störtebeker, "das Bier der Gerechten", versteht das Unternehmen als Ausdruck dieser hanseatischen Braukunst. Eine möglichst regionale Rohstoffversorgung gehört dabei zu einem Qualitätsbier zwingend dazu, meint Markus Berberich, Braumeister und Geschäftsführer der Stralsunder Brauerei: "Je mehr Braurohstoffe in der region wachsen, umso ursprünglicher ist das Bier und umso authentischer ist der Geschmack. Das passt hervorragend zum Bio-Gedanken, der - konsequent gedacht - den regionalen Märkten immer den Vorzug gibt."
Montag, 07. Januar 2008 | OSTSEE-ZEITUNG Regionalteil Stralsund
Brauerei: Region bleibt A und O
Das Unternehmen aus dem Hause Nordmann will seine Markt-Position in Stralsund und Umgebung weiter ausbauen.
Stralsund. Die Stralsunder Brauerei hat sich 2007 auf dem Markt behauptet. "Es war grundsätzlich ein schweres Jahr für die Getränkeindustrie in ganz Deutschland", erklärt Geschäftsführer Markus Berberich. Doch während andere Unternehmen Einbrüche im zweistelligen Bereich hätten verkraften müssen, sei der Bierabsatz am Sund noch einmal um ein Prozent auf 91 000 Hektoliter gestiegen. Nicht so gut habe es mit fünf Prozent Rückgang bei den nichtalkoholischen Getränken geklappt. Schwierig sei das Jahr 2007 vor allem wegen des kühlen Sommers gewesen, in dem die Nachfrage nach Erfrischungsgetränken allgemein niedriger als in einem heißen Sommer gewesen sei. Aber der Vergleich mit 2006 hinke auch wegen der Fußball-WM hinterher, als deutschlandweit in Stadien und vor unzähligen Großleinwänden Bier und Alkoholfreies in Strömen flossen. Dass die Stralsunder Brauerei dennoch recht gut dasteht, liegt laut Berberich an der Erschließung neuer Geschäftsfelder. Er nennt als Beispiel die Biobiere des Hauses, die seit September in den Regalen von Supermärkten der Region stehen, aber auch überregional in Naturkostläden angeboten werden. Im letzten Jahr hatten die vier Sorten immerhin fünf Prozent Anteil am Gesamtumsatz. Aber auch die Marke Störtebeker sei in Städten wie Hamburg und Berlin immer öfter gefragt. Unabhängig davon sieht Berberich den Schwerpunkt des Absatzes auf dem regionalen Markt. "Der bleibt das A und O unserer Strategie, auf den müssen wir uns konzentrieren", ergänzt Marketing-Chef Lars Gräning. Beide Männer sprechen von einer Angebotsschlacht auf dem Markt, kritisieren Dumpingpreise einiger großer Wettbewerber und ärgern sich auch ein wenig über eine in unserer Region nur bedingt vorhandene Markenbindung. "Stralsund ist eine Stadt der guten Biere", sagt Berberich. Das müsse viel stärker in das Bewusstsein der Menschen rücken. Er untermauert seine Aussage mit der Tatsache, dass Biere vom Sund seit dem Jahr 2000 auf der Grünen Woche in Berlin mit insgesamt
25 Goldmedaillen ausgezeichnet wurden, im letzten Jahr waren es vier. So erfolgreich sei keine andere Brauerei im Osten Deutschlands.
Hinzu komme, so Berberich weiter, dass sich die Brauerei nunmehr fast vollständig mit Rohstoffen aus der Region versorge. 100 Prozent des Getreides stamme von Feldern Rügens oder Nordvorpommerns. Das sei regionale Wertschöpfung. An jedem Arbeitsplatz der Brauerei hingen fünf weitere in der Umgebung.
Die Stärkung der Position in der Region will das Unternehmen aus dem Hause Nordmann auf verschiedenen Wegen erreichen. Dazu gehört auch, dass stärker als bisher die Partnerschaft mit Restaurants, Kneipen oder Vereinslokalen zum Beispiel in Gartensparten gesucht wird. Die Zusammenarbeit mit dem Stralsunder HV, dem FC Pommern Stralsund und dem VfL Bergen soll fortgesetzt werden. "Natürlich fühlen wir uns verpflichtet, als regionales Unternehmen auch etwas an die Menschen hier zurückzugeben", fasst Beberich zusammen. "Der Alte Fritz und die Alte Brauerei sollen als Veranstaltungsstandorte gemeinsam gestärkt werden", fügt Gräning hinzu. Erheblich ausgebaut werden sollen die Brauereiführungen.
Ein Hoffest wird es nach der Pause 2007 in diesem Jahr wieder geben. Allerdings etwas anders als gewohnt. Es soll eher den Charakter eines Bierfestes mit Musik haben. Während der Fußball-Europameisterschaft ist wieder eine Arena auf dem Brauerei-Gelände zu den Spielen der deutschen Nationalmannschaft geplant.
Die größte Investition des vergangenen Jahres beziffert Berberich mit drei Millionen Euro für einen Roboter im Zusammenhang mit dem Logi-Pack-System, mit dem die Six-Pack-Paletten versandfertig gemacht werden. Dieses Jahr will die Brauerei vor allem für die bauliche Instandhaltung und Verschönerung Geld ausgeben. Und entgegen dem allgemeinen Trend, dass Bier teurer wird, sollen Stralsunder und Störtebeker für das gleiche Geld wie bisher zu haben sein. "Auf jeden Fall, bis die nächste Ernte vom Feld ist", versichert Markus Berberich.